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 | Rückblick auf eine Lesung der besonderen Art |
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Ein ergreifendes Frauenschicksal aus dem Jahr 1934
in der Börde, fiktiv, aber auf historischen Ereignissen beruhend.
Rückblick auf eine Lesung der besonderen Art
Der Heimatverein Jeßnitz (Anhalt) hatte am 16.11. 2011 zu einer Lesung des Schauspielers, Kabarettisten und Autors Rolf Mey-Dahl eingeladen und eine ganze Reihe Jeßnitzer waren dieser Einladung gefolgt. Sogar Gäste aus Köthen waren angereist. Was uns dann geboten wurde war eine Lesung, die bei allen Anwesenden einen großen Eindruck hinterließ. Mit seiner angenehmen wandelbaren Stimme und vollem Körpereinsatz verstand es der Autor alle Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Seine durchdachte Auswahl der Passagen aus dem Buch Die Schwarze Anna und seine fesselnde Vortragsweise brachte dem Publikum das Erstlingswerk näher und baute Spannung auf, die zum Weiterlesen anregte. Dies zeigte sich dann auch im Anschluss beim Verkauf der vom Autor signierten Bücher. Doch nicht nur seine Buchlesung beeindruckte die Zuhörer, Herr Mey-Dahl verstand es auch durch Gedichte, Sprüche und Lieder, unterstützt von seiner Frau, eine Atmosphäre zu entwickeln, die das Publikum von Anfang an mitriss. Mit lang anhaltendem Beifall bedankten sich die Zuhörer bei dem Schriftsteller. Auf sein neues Buch darf man gespannt sein. Wir hoffen, dass es auch in Jeßnitz wieder vorgestellt wird, denn alle Anwesenden würden sich auf ein Wiedersehen mit Herrn Mey-Dahl freuen.
Ursula Folta
im Namen des Heimatvereins Jeßnitz (Anhalt) e.V.
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Dieses Gedicht schrieb uns Herr Mey-Dahl
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Hier in Berlin, auf meinem Tisch Da steht ein Strauß, noch immer frisch Und gleich davor, oh siehe, siehe Stehn Fläschchen mit der Spittel Briehe Die sind zwar leer, oh weh, oh weh(!) Doch ich erblick auch die CD Die ich gleich auf der Heimfahrt hörte Und die mich ungemein empörte Da singt ein Chor Mir was ins Ohr So unverschämt brillant und gut Dass mich noch heute packt die Wut Wie konnt ich nur vor denen singen Die solche klaren Töne bringen Applaus, Applaus, dem Jeßnitz-Chor Jetzt les ich meiner Frau noch vor Was Ursula geschickt der Presse Und halte meine Dichter-Fr...e Alles hat mir sehr gut gefallen Drum Dank nochmals Euch ALLEN...ALLEN ! Erinnerung..................... Erinnerung...... An liebe Menschen......das gibt Schwung......... !!!
R M-D
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